Donnerstag, 24. April 2008

Spendenaufruf

Liebe Familie, Freunde, Bekannte und Interssierte,

Im Oktober letzten Jahres fing ich an mich nach einer weiteren Arbeitsstelle neben der Printing Press umzuschauen. Was ich fand war ein kleiner Kindergarten im Armenviertel Aruas. Als ich anfing mich dort zu engagieren, beherbergte der Kindergarten ca. 30 Kinder in drei verschiedenen Klassen und nur eine Lehrerin. Inzwischen ist die Zahl auf ueber 80 Kinder und drei Lehrerinnen angewachsen.
Ein ugandischer Kindergarten unterscheidet sich doch wesentlich von einem deutschen; eigentlich handelt es sich vielmehr um eine Vorschule, in der die Schueler Englisch lesen und schreiben, die ersten Zahlen und aehnliches lernen. Ausserdem erhalten die Kinder jeden Tag ein kleines Fruehstueck bestehend aus inem Becher Porridge (Maismehl mit Wasser und Zucker gemischt).
Anfangs uebernahm ich hauptsaechlich die Betreuung der Kinder in der Pause oder bei Wehwehchen etc. Im Januar fing ich dann auch an etwas Englisch zu unterrichten.
Die Schule ist nur sehr spaerlich ausgestattet, so gibt es nur drei sehr kleine Raeume, in denen jeweils eine grosse Bastmatte liegt. Baenke oder Tische und Stuehle fuer die Kinder gibt es nicht, sodass sie auf der Matte sitzen und dort auch schreiben oder malen muessen. Ausserdem gibt es abgesehen von vier Autoreifen kein Spielzeug fuer die Schueler und der „Schulhof“, also das Gelaende um den Kindergarten herum ist nicht von der Strasse abgetrennt. Es gibt also keinen Zaun oder aehnliches, weshalb Kinder oft auf die Strasse laufen und wir Betreuerinnen/Lehrerinnen alle Haende voll zu tun haben sie davon abzuhalten. Das Hauptverkehrsmittel sind hier Motorraeder, deren Fahrer in ihrem Leben wahrscheinlich noch nie etwas von einem Fuehrerschein gehoert haben, sodass die Strasse, auch wenn es noch so sehr nach Waldweg aussieht, gefaehrliches Pflaster ist.

Es fehlt also an allen Ecken und Enden. Ich moechte zumindest Abhilfe schaffen, indem ich der Schulleiterin Spenden fuer Schulbaenke und einen Zaun uebergebe.
Um die komplette Schule mit Baenken auszuruesten, brauchen wir in etwa 500 Euro. Einen Teil werde ich ueber die Dioezese Hamburg finanzieren fuer den Rest brauche ich eure Hilfe.
Um anschaulich zu machen, warum das Geld so dringen benoetigt wird, haenge ich einige Fotos an. In vielen Hilfsorganisationen landet das Geld im nirgendwo, hier habe ich die Moeglichkeit Spenden wirklich sinnvoll einzusetzen. Es waere also wirklich toll, wenn jeder einmal schauen koennte, ob nicht doch irgendwo 5 Euro ueber sind!

Das Geld geht an:
Kontoinhaber: Comboni Missionare - Missionsprokura
Kreissparkasse Ostalb
BLZ 614 500 50
Kto. Nr. 110 617 015

Verwendungszweck: Projekt 590 - Lena Schumacher, MaZ, Arua/Uganda

Vielen Dank im Namen von der Schulleiterin, mir und den 87 Schuelern des St. Jildo Kindergartens.

P.S.: Das Geld geht direkt an mich und wird ohne Kuerzungen an mich persoenlich uebergeben!

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Zuletzt aktualisiert: 26. Jul, 08:10

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