Weihnachten
Hallo liebe Leute,
Morgen ist Weihnachten, aber wenn ich aus dem Fenster schaue, kann ich das nicht so recht glauben. Hier hat die Trockenzeit begonnen, was bedeutet, die Naechte sind sehr kalt und die Tage extrem heiss. Zudem ist es sehr windig und somit auch sehr staubig.
Trotzdem freue ich mich schon darauf ein voellig anderes Weihnachten zu feiern. Mit Ice-cream statt Gaensebraten ;)
Um trotzdem ein bisschen Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen, haben Michaela und ich einige deutsche Traditionen auch nach Uganda gebracht. Wir haben einen Adventskalender, bei dem jeder zwoelf Saeckchen fuellen durfte um dann die vom jeweils anderen zu oeffnen. Ausserdem gibt es einen Adventskranz. Naja, das ist wohl etwas uebertrieben, handelt es sich doch um vier Kerzen auf einem Teller mit ein paar Zweigen vom Olivenbaum dazwischen.
Am sechsten Dezember hat doch tatsaechlich der Nikolaus den Weg in unser Haus gefunden und unsere Schuhe mit ein paar kleinen Leckereien gefuellt. Wir muessen wohl doch brav gewesen sein ;)
Ausserdem haben wir es geschafft doch tatsaechlich fuenf verschiedene Sorten Kekse zu backen. Oft haben wir uns dazu Freunde eingeladen, was immer sehr lustig war. Leider koennen die meisten Leute hier nichts backen, da sie nur ein Feuer zu kochen haben und kein Ofen vorhanden ist.
Einmal waren fuenf der Kinder von Michaelas Arbeitskollegin Sally da. Es war wirklich eine Freunde besonders den kleinsten (5, bzw. 9 Jahre) beim Plaetzchen ausstechen zuzuschauen. Sie hatten ihre helle Freude daran und waren mit Feuereifer dabei. Das Ergebnis waren jede Menge Plaetzchen, welche die Kinder stolz mit nach Hause nahmen und mit Mehl gepuderte aber glueckliche Kinder. Es war toll!!!
Jeden Freitag in der Adventszeit haben Michaela und ich ein Morgengebet fuer junge Leute organisiert. Wir haben die vier Treffen jeweils unter ein Motto gestellt: Nachricht, Warten, Stern und Gastfreundschaft. Diese Themen haben sich dann jeweils auf eine Bibelstelle bezogen, die wir gelesen haben. Zudem wurden Lieder gesungen, gebetet und es gab kleinere Aktionen wie zum Beispiel das Schreiben von Weihnachtswuenschen auf kleine Karten, die dann an alle Teilnehmer weitergegeben wurden.
Es war jedes Mal eine sehr schoene Erfahrung und wir waren ueberrascht das trotz der fruehen Morgenstunde (7.00 Uhr) jedes Mal ungefaehr zehn Freunde und Bekannte zu den Treffen erschienen.
Weihnachten selber werde ich wie folgt feiern: An Heiligabend sind Michaela und ich bei Sherry (Amerikanerin, die seit 17 Jahren hier lebt und das Radio des Media Centres leitet) eingeladen. Dort werden wir zusammen mit anderen Gaesten um den Weihnachtsbaum sitzen, Weihnachtslieder singen und Icecream essen. Das wird bestimmt sehr nett und ich freue mich schon drauf.
Am ersten Weihnachtstag (welcher hier der eigentliche Feiertag ist, also nicht wie bei uns Heiligabend) sind Michaela und ich bei Freunden zum Lunch eingeladen. Dort werde ich dann also echt afrikanisches Weihnachten erleben.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag (Boxing Day) gehen Michaela und ich Mittags zu Sally und abends wieder zu Sherry zum Abendessen.
Wir haben also volles Programm. So wird uns bestimmt nicht langweilig.
Trotzdem vermisse ich euch natuerlich besonders zur Weihnachtszeit sehr.
In Gedanken bin ich bei euch!
Achso, ich muss euch da noch was beichten:
Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben keine Blondine mehr. Meine Haare sind jetzt schwarz! Okay, nicht wirklich. Ich habe mir Rastazoepfe flechten lassen und weil meine Haare ja sehr glatt und duenn sind, wurden halt noch (schwarze) kuenstliche Haare eingeflochten. Die ganze Prozedur hat acht stunden gedauert und war echt anstrengend. Ich stelle natuerlich bald ein Foto online. Versprochen! Aber nicht erschrecken, es sieht wirklich sehr schwarz aus. Das haelt jetzt ungefaehr fuer drei bis vier wochen, danach sehe ich also wieder normal aus.
Nun bleibt mir noch euch allen ein frohes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr, in dem wir uns ja auch schon wiedersehen, zu wuenschen.
Machts gut, oder besser,
Lena
Morgen ist Weihnachten, aber wenn ich aus dem Fenster schaue, kann ich das nicht so recht glauben. Hier hat die Trockenzeit begonnen, was bedeutet, die Naechte sind sehr kalt und die Tage extrem heiss. Zudem ist es sehr windig und somit auch sehr staubig.
Trotzdem freue ich mich schon darauf ein voellig anderes Weihnachten zu feiern. Mit Ice-cream statt Gaensebraten ;)
Um trotzdem ein bisschen Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen, haben Michaela und ich einige deutsche Traditionen auch nach Uganda gebracht. Wir haben einen Adventskalender, bei dem jeder zwoelf Saeckchen fuellen durfte um dann die vom jeweils anderen zu oeffnen. Ausserdem gibt es einen Adventskranz. Naja, das ist wohl etwas uebertrieben, handelt es sich doch um vier Kerzen auf einem Teller mit ein paar Zweigen vom Olivenbaum dazwischen.
Am sechsten Dezember hat doch tatsaechlich der Nikolaus den Weg in unser Haus gefunden und unsere Schuhe mit ein paar kleinen Leckereien gefuellt. Wir muessen wohl doch brav gewesen sein ;)
Ausserdem haben wir es geschafft doch tatsaechlich fuenf verschiedene Sorten Kekse zu backen. Oft haben wir uns dazu Freunde eingeladen, was immer sehr lustig war. Leider koennen die meisten Leute hier nichts backen, da sie nur ein Feuer zu kochen haben und kein Ofen vorhanden ist.
Einmal waren fuenf der Kinder von Michaelas Arbeitskollegin Sally da. Es war wirklich eine Freunde besonders den kleinsten (5, bzw. 9 Jahre) beim Plaetzchen ausstechen zuzuschauen. Sie hatten ihre helle Freude daran und waren mit Feuereifer dabei. Das Ergebnis waren jede Menge Plaetzchen, welche die Kinder stolz mit nach Hause nahmen und mit Mehl gepuderte aber glueckliche Kinder. Es war toll!!!
Jeden Freitag in der Adventszeit haben Michaela und ich ein Morgengebet fuer junge Leute organisiert. Wir haben die vier Treffen jeweils unter ein Motto gestellt: Nachricht, Warten, Stern und Gastfreundschaft. Diese Themen haben sich dann jeweils auf eine Bibelstelle bezogen, die wir gelesen haben. Zudem wurden Lieder gesungen, gebetet und es gab kleinere Aktionen wie zum Beispiel das Schreiben von Weihnachtswuenschen auf kleine Karten, die dann an alle Teilnehmer weitergegeben wurden.
Es war jedes Mal eine sehr schoene Erfahrung und wir waren ueberrascht das trotz der fruehen Morgenstunde (7.00 Uhr) jedes Mal ungefaehr zehn Freunde und Bekannte zu den Treffen erschienen.
Weihnachten selber werde ich wie folgt feiern: An Heiligabend sind Michaela und ich bei Sherry (Amerikanerin, die seit 17 Jahren hier lebt und das Radio des Media Centres leitet) eingeladen. Dort werden wir zusammen mit anderen Gaesten um den Weihnachtsbaum sitzen, Weihnachtslieder singen und Icecream essen. Das wird bestimmt sehr nett und ich freue mich schon drauf.
Am ersten Weihnachtstag (welcher hier der eigentliche Feiertag ist, also nicht wie bei uns Heiligabend) sind Michaela und ich bei Freunden zum Lunch eingeladen. Dort werde ich dann also echt afrikanisches Weihnachten erleben.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag (Boxing Day) gehen Michaela und ich Mittags zu Sally und abends wieder zu Sherry zum Abendessen.
Wir haben also volles Programm. So wird uns bestimmt nicht langweilig.
Trotzdem vermisse ich euch natuerlich besonders zur Weihnachtszeit sehr.
In Gedanken bin ich bei euch!
Achso, ich muss euch da noch was beichten:
Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben keine Blondine mehr. Meine Haare sind jetzt schwarz! Okay, nicht wirklich. Ich habe mir Rastazoepfe flechten lassen und weil meine Haare ja sehr glatt und duenn sind, wurden halt noch (schwarze) kuenstliche Haare eingeflochten. Die ganze Prozedur hat acht stunden gedauert und war echt anstrengend. Ich stelle natuerlich bald ein Foto online. Versprochen! Aber nicht erschrecken, es sieht wirklich sehr schwarz aus. Das haelt jetzt ungefaehr fuer drei bis vier wochen, danach sehe ich also wieder normal aus.
Nun bleibt mir noch euch allen ein frohes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr, in dem wir uns ja auch schon wiedersehen, zu wuenschen.
Machts gut, oder besser,
Lena
Lena-in-Afrika - 23. Dez, 09:44