Kampala
Also, fuer alle die's noch nicht metgekriegt haben, am Montag sind Michaela und ich nach Kampala gefahren. Das bedeutete 7 Stunden Busfahrt ueber ugandische Strassen. Ich hab versucht die meiste Zeit zu schlafen, aber wenn da besonders kurz vor Kampala immer so Hubbel von 30cm Hoehe sind, ists schwierig.
In Kampala angekommen sind Michaela und ich dann zum Combonihaus gefahren und haben uns ein Gaestezimmer gesichert. Abends gabs lecker essen und dann sind wir auch ziemlich frueh ziemlich fertig ins Bett gefallen. Am Dienstag haben wir dann ein bisschen Zeit mit Einkaufen verbracht und sind noch zu nem Arzt, weil Michaela sich durchchecken lassen wollte.
Am Mittwoch dann das eigentliche Ziel unserer Reise: die Residenz des deutschen Botschafters und die Feier zum Tag der deutschen Einheit. Ich war echt ueberrascht. Zum einen waren ca. 200 Deutsche anwesend und darunter etliche junge Leute (ich hatte fast damit gerechnet, dass wir auf ner spiessigen Greisenveranstaltung landen). Ausserdem gab es leckere Hotdogs, mit deutschen Wuerstchen *yammi*, Hackbaellchen, Minimuffins und vieles mehr. Ich hab mich viel mit einer deutschen aus Bayreuth unterhalten. Sie hat ein Praktikum beim DED (Deutscher Enwicklungsdienst) gemacht und ist am Sonntag wieder nach Hause geflogen. In Bayreuth studiert se "Philosophy and Economics" klngt komisch...is aba so.
Donnerstag haben wir noch ein paar letzte Besorgungen gemacht und am Abend habe ich mich mit vier deutschen zum Essen verabredet. Michaela wollte eigentlich auch mit, sie war aber zu muede.
Das Combonihaus wird auch nachts von einigen Watchmen bewacht. Ich hatte denen also gesagt, dass ich so gegen 22.00 wieder zurueck bin, damit sie sich nicht wundern, wer so spaet noch vor dem Gate steht. Als ich um 5 nach 10 mit dem Boda-Boda-Fahrer vor dem Gate stand, war es verschlossen und kein Watchman zu sehen. Ich rief mehrmals laut, da musste ja eigentlich irgendwo einer sen, aber nichts ruehrte sich. Naja, dachte ich mir, ruf ich halt Michaela auf dem handy an, die wird schon jemanden mit nem Schluessel finden. Leider machte mir das ugandische Handynetz einen Strich durch die Rechnung. Das Netz war voellig ueberladen und ich kam nicht durch. Da stand ich nun ziemlich daemlich vor dem Tor, wusste nicht was tun und der Boda-Boda-Fahrer wurde schon leicht ungeduldig. Ich hatte ihm sein geld zwar schon gegeben, aber er wollte mich nicht allein vor dem Tor stehen lassen, ist nicht ganz ungefaehrlich. Irgendwann entschloss ich mich dann ueber das Tor zu klettern. Was nicht ganz einfach ist, denn das Tor ist 2 Meter hoch und oben mit sptzen stacheln besetzt. Habs aber irgendwie geschafft und bin heil ins bett gekommen. Hab dann am naechsten Morgen den Combonis bescheid gesagt, dass die watchman nicht am tor waren und das da jeder einfach haette drueber klettern koennen. is ja irgendwie auch nicht ganz richtig...
Jetzt bin ich auf jeden fall froh wieder in arua zu sein - weniger laut und dreckig. naechste woche ist dann ugandas independence day, mal sehen, wie das so wird.
Hab auch lieb.
Lena
In Kampala angekommen sind Michaela und ich dann zum Combonihaus gefahren und haben uns ein Gaestezimmer gesichert. Abends gabs lecker essen und dann sind wir auch ziemlich frueh ziemlich fertig ins Bett gefallen. Am Dienstag haben wir dann ein bisschen Zeit mit Einkaufen verbracht und sind noch zu nem Arzt, weil Michaela sich durchchecken lassen wollte.
Am Mittwoch dann das eigentliche Ziel unserer Reise: die Residenz des deutschen Botschafters und die Feier zum Tag der deutschen Einheit. Ich war echt ueberrascht. Zum einen waren ca. 200 Deutsche anwesend und darunter etliche junge Leute (ich hatte fast damit gerechnet, dass wir auf ner spiessigen Greisenveranstaltung landen). Ausserdem gab es leckere Hotdogs, mit deutschen Wuerstchen *yammi*, Hackbaellchen, Minimuffins und vieles mehr. Ich hab mich viel mit einer deutschen aus Bayreuth unterhalten. Sie hat ein Praktikum beim DED (Deutscher Enwicklungsdienst) gemacht und ist am Sonntag wieder nach Hause geflogen. In Bayreuth studiert se "Philosophy and Economics" klngt komisch...is aba so.
Donnerstag haben wir noch ein paar letzte Besorgungen gemacht und am Abend habe ich mich mit vier deutschen zum Essen verabredet. Michaela wollte eigentlich auch mit, sie war aber zu muede.
Das Combonihaus wird auch nachts von einigen Watchmen bewacht. Ich hatte denen also gesagt, dass ich so gegen 22.00 wieder zurueck bin, damit sie sich nicht wundern, wer so spaet noch vor dem Gate steht. Als ich um 5 nach 10 mit dem Boda-Boda-Fahrer vor dem Gate stand, war es verschlossen und kein Watchman zu sehen. Ich rief mehrmals laut, da musste ja eigentlich irgendwo einer sen, aber nichts ruehrte sich. Naja, dachte ich mir, ruf ich halt Michaela auf dem handy an, die wird schon jemanden mit nem Schluessel finden. Leider machte mir das ugandische Handynetz einen Strich durch die Rechnung. Das Netz war voellig ueberladen und ich kam nicht durch. Da stand ich nun ziemlich daemlich vor dem Tor, wusste nicht was tun und der Boda-Boda-Fahrer wurde schon leicht ungeduldig. Ich hatte ihm sein geld zwar schon gegeben, aber er wollte mich nicht allein vor dem Tor stehen lassen, ist nicht ganz ungefaehrlich. Irgendwann entschloss ich mich dann ueber das Tor zu klettern. Was nicht ganz einfach ist, denn das Tor ist 2 Meter hoch und oben mit sptzen stacheln besetzt. Habs aber irgendwie geschafft und bin heil ins bett gekommen. Hab dann am naechsten Morgen den Combonis bescheid gesagt, dass die watchman nicht am tor waren und das da jeder einfach haette drueber klettern koennen. is ja irgendwie auch nicht ganz richtig...
Jetzt bin ich auf jeden fall froh wieder in arua zu sein - weniger laut und dreckig. naechste woche ist dann ugandas independence day, mal sehen, wie das so wird.
Hab auch lieb.
Lena
Lena-in-Afrika - 7. Okt, 17:42